Am Sonntag, 19. April, um 11 Uhr laden wir herzlich zur Matinee in der Kirche St. Verena Kehlen ein. Auf dem Programm stehen Werke von Händel, Donizetti, Telemann und Mozart.
19 Jahre alt war Wolfgang Amadeus Mozart, als er seine 29. Sinfonie komponierte. Sie ist von seinen Italien-Aufenthalten inspiriert, heiter und fein gearbeitet. Mozart selbst schätzte sie so sehr, dass er sie entgegen seiner Gewohnheit, stets neue Werke zu präsentieren, immer wieder aufführte, sogar in Wien. Mit diesem Werk beschließen wir unsere Matinée am Sonntag unter der Leitung von MD Joachim Trost.
Noch jünger als Mozart war Felix Mendelssohn bei der Kreation seiner Streichersinfonien. Er komponierte dreizehn davon, als er zwischen 12 und 14 Jahre alt war. Auf dem Programm in Kehlen steht die Nummer zwei, die in Aufbau und Stil Vorbildern der Wiener Klassik folgt.
Das Konzert eröffnet mit Händels festlichem „Einzug der Königin von Saba“. Darauf folgt das Doppelkonzert d-moll für Violine, Cello und Kammerorchester von Gaetano Donizetti. Dieser ist vor allem für seine Opern bekannt. Wie in der Vokalmusik lässt das Konzert Melodien fließen, die tiefe Emotionen ausdrücken. Den Soloparts widmen sich Konzertmeisterin Jelena Nerdinger und der Stimmführer der Celli Frank Westphal. Beide geben häufig Konzerte in der Region und unterrichten an verschiedenen Musikschulen.
Außerdem ist Georg Philipp Telemanns Konzert für zwei Hörner und Streichorchester in D-Dur zu hören. Es verbindet italienische Virtuosität mit französischer Eleganz. Als Solisten agieren der erste Hornist des Orchesters Christian Beemelmans, Hornlehrer und Bläserdozent der Jungen Philharmonie Oberschwaben, und seine Schülerin Daniela Ackerl, die mehrfach beim österreichischen Wettbewerb „Prima la musica“ ausgezeichnet wurde.
Dieses Programm werden wir auch bei unserer Konzertreise am ersten Mai-Wochenende in Friedrichshafens Partnerstadt Imperia aufführen.
Das Konzert in Kehlen in kostenlos, Spenden sind erwünscht.

